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Leitender Arzt
Dr. rer. nat. Uwe Pern
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Keine Angst vor der Narkose

Ängste vor Narkose und Operation sind bei vielen Patienten die ersten Gefühle im Krankenhaus. Angstabbau und Aufbau einer Vertrauensbasis sind daher wesentliche Aufgaben unserer Anästhesisten vor dem operativen Eingriff. Auf diese Weise hat sich der Kontakt zu den Patienten intensiviert und in seiner Qualität wesentlich verbessert.
Ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und das Beantworten von Fragen sind eine bessere Vorbereitung als die Gabe von Medikamenten. Dennoch kann auf Medikamente nicht ganz verzichtet werden. Vor der Operation verabreicht führen die Medikamente zu Angstreduktion, Schlafanstoß und Amnesie. Wir geben hierzu keine Injektionen, weil viele Patienten Angst vor Spritzen haben. Kleinkinder erhalten Tropfen zur Beruhigung im Beisein der Eltern.
Einige Patienten sind vor der Operation durch Unfall oder Vorerkrankungen so schwer beeinträchtigt, dass eine intensivmedizinische Vorbereitung auf die Operation zur Stabilisierung von Kreislauf-, Lungen- oder Nierenfunktion erforderlich wird. Die rechtzeitige Einschaltung des Anästhesisten in die Phase der Operationsvorbereitung ermöglicht es, Narkose- und allgemeine Operationsrisiken zu vermindern.