Selbsthilfe

2009 feierte die Selbsthilfegruppe CroCo-Werden ihr 20-jähriges Bestehen.

 

Die Gruppe CroCo-Werden

Wir freuen uns sehr, dass die Essener Selbsthilfegruppe der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV e.V.), die Gruppe CroCo-Werden, unsere Klinik als Basis für ihre monatliche Zusammenkunft und für ihre Fortbildung ausgewählt hat. 

CroCo-Werden ist seit 20 Jahren aktiv. Die Selbsthilfegruppe trifft sich einmal im Monat mit ca. 25 bis 30 Personen, um alles rund um das Thema Darm zu besprechen und auch Wege aufzuzeigen, trotz der Einschränkungen Spaß am Leben zu haben. Ziel der monatlichen Treffen ist es, Betroffenen nach der Erstdiagnose die aufkommenden Fragen zu beantworten. Ängste, die unweigerlich auftreten, können durch den Beistand langjährig betroffener Mitglieder gemildert werden. 



Auch länger Betroffene profitieren von der Unterstützung des Ärzteteams der Kliniken Essen Süd, das bei den monatlichen Treffen für Fragen zur Verfügung steht. Die Betroffenen wissen: Eine chronische Krankheit kann nur durch ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis gut bewältigt werden. 



Die erfahrenen Mitglieder beantworten Fragen zur Ernährung, zur Medikation oder nennen Adressen von örtlichen Ärzten. Die Gruppe informiert sich über Neuheiten der Pharmazie und jeder trägt zum Erfahrungsaustausch bei. Durch Fach-Vorträge von hiesigen Ärzten werden die Mitglieder u.a. über neue Indikationen informiert oder über neue Untersuchungs- und OP-Methoden aufgeklärt.

Der Grundgedanke der Selbsthilfegruppe ist: „Wir haben alle dieselbe Erkrankung und wollen uns gegenseitig helfen, so gut wie möglich mit einer unheilbaren Krankheit zu leben. 
Eine gute Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient erleichtert den Umgang mit einer chronischen Erkrankung. Der Darm darf kein Tabuthema sein!“

Regelmäßige Treffen

Die Selbsthilfegruppe CroCo-Werden trifft sich jeweils am ersten Dienstag des Monats um 19.00 Uhr im Benediktsaal im Gebäude der Schatzkammer der Abtei Essen Werden (gegenüber der Kliniken Essen Süd).

 
Adp e.V. – Bauchspeicheldrüsenerkrankte

Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. (AdP) wurde Mitte der 70er-Jahre in Heidelberg unter dem Motto „Hilfe durch Selbsthilfe“ von Bauchspeicheldrüsenoperierten und Ärzten gegründet. Der Verein gibt durch sein langjähriges Wirken betroffenen Patienten die Möglichkeit, mehr Wissen über die verschiedenen lebenswichtigen Probleme und deren Behandlung vor und nach einer Bauchspeicheldrüsenoperation zu erlangen. Dabei wird AdP vor allem unterstützt durch den Wissenschaftlichen Beirat, in dem Ärzte, Psychotherapeuten, Diät- und Sozialexperten zusammenarbeiten und ihr Wissen und ihre Erfahrungen zum Wohle der Patienten einbringen.

Weitere Hilfe erfahren Patienten und ihre Angehörigen durch regelmäßige bundesweite Informationstreffen, bei denen Gelegenheit besteht, sich in Referaten, Diskussionen und Einzelberatungen zu informieren und mit Gleichbetroffenen Erfahrungen auszutauschen.

Die Regionalgruppe Essen trifft sich einmal im Monat in Duisburg-Rheinhausen (Gaststätte „Alpha Stuben“, Stormstraße 1, 47226 Duisburg).

Termine 2010:

07.02., 07.03., 04.04., 02.05., 06.06., 04.07., 05.09., 03.10., 07.11., 08.12.
jeweils sonntags, ab 15.00 Uhr