Orthopädische Universitätsklinik in Werden belegt Spitzenposition

12.07.2010 11:09

AOK-Auswertung zur Knie- und Hüftendoprothetik

Die beiden Krankenhäuser der Kliniken Essen Süd zählen zu den besten. Das bescheinigen die jüngsten Umfragen zur Patientenzufriedenheit – die der AOK, der TK und des Klinik-Führers Rhein-Ruhr 2010/2011. Und wieder gibt es Bestnoten: In einer neuen Auswertung der AOK Rheinland/Hamburg belegt die Orthopädische Universitätsklinik in den Kliniken Essen Süd eine Spitzenposition.

Die AOK Rheinland/Hamburg hat in zwei ausgewählten Bereichen – beim endoprothetischen Ersatz des Knie- und des Hüftgelenkes – anonymisierte Routinedaten aus Klinikabrechnungen ausgewertet. „Dass die Werdener Universitätsklinik für Orthopädie in der Region Essen, Mülheim und Oberhausen eine Spitzenposition einnimmt, ist eine ganz besondere Auszeichnung”, wissen Christian Kemper und Raimund Hüppe, Geschäftsführer der Kliniken Essen Süd. Denn die Auswertung der „Qualitätssicherung mit Routinedaten” (QSR) beleuchtet sowohl den eigentlichen Eingriff als auch – und das ist das Novum – ob in der Folge Komplikationen aufgetreten sind. Damit stehen erstmals systematische Erkenntnisse auch aus der Zeit nach dem stationären Aufenthalt zur Verfügung. Sehr zur Freude des Klinikdirektors Professor Löer und des Oberarztes Dr. Heep weist die Werdener Unversitätsklinik für Orthopädie operativ und nachstationär im Knie- und Hüftgelenksersatz eine derart geringe Komplikationsrate auf, dass sie stets die Spitzenplätze 1 oder 2 belegt.

Die AOK Rheinland/Hamburg plant, die Auswertung der „Qualitätssicherung mit Routinedaten” (QSR) sukzessive auf alle medizinischen Fachbereiche auszuweiten. „Das freut uns sehr, Qualitätsbetrachtungen wie diese begrüßen wir”, betonen die Geschäftsführer der Kliniken Essen Süd. „Sie sind – ganz besonders natürlich bei planbaren Operationen – eine wichtige Entscheidungshilfe für Patienten. Gleichzeitig sind sie für uns aber auch entscheidende Wegweiser für die kontinuierliche und zielgerichtete Verbesserung der Versorgungsqualität in den Kliniken Essen Süd.”