Prof. Dr. med. Peter Reimer
Leitender Arzt der Klinik für Hämatologie, Internistische Onkologie und Stammzelltransplantation zum Professor berufen
Unser Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Internistische Onkologie und Stammzelltransplantation Privatdozent Dr. med. Peter Reimer ist von der Universität Würzburg zum Professor berufen worden. Am 10. Januar dieses Jahres hat ihm der Präsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg die Bestellungsurkunde überreicht.
„Wir freuen uns sehr über die Berufung von Herrn Prof. Reimer. Sie unterstreicht unsere enorm hohe medizinische Kompetenz in den Kliniken Essen Süd“, sagt Geschäftsführer Christian Kemper.
Seit dem 1. April 2009 ist Prof. Dr. med. Peter Reimer Leitender Arzt an den Kliniken Essen Süd. Prof. Reimer, der 1966 in Dortmund geboren und in Hamburg aufgewachsen ist, hat nach dem Medizinstudium in Hamburg, Freiburg, Manchester und St. Gallen seine klinische Ausbildung am Universitätsklinikum Würzburg begonnen und erlangte dort den Facharzt für Innere Medizin sowie später die Schwerpunktbezeichnung „Hämatologie und Internistische Onkologie“. An der Universitätsklinik Würzburg war er in den folgenden Jahren unter anderem am Aufbau des Zentrums für autologe Stammzelltransplantation, zu deren Leiter er später ernannt wurde, sowie am Aufbau des Zentrums für allogene Stammzelltransplantation maßgeblich beteiligt. Nach Abschluss seiner Forschungsarbeit zum Stellenwert der autologen Stammzelltransplantation bei Non-Hodgkin-Lymphomen wurde Prof. Dr. Peter Reimer im Jahr 2005 habilitiert.
Ein wichtiger wissenschaftlicher und klinischer Schwerpunkt ist heute an den Kliniken Essen Süd die Behandlung von Patienten mit hämatologischen Erkrankungen wie Lymphomen und Leukämien. Zudem genießt Prof. Dr. Peter Reimer, der auch die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ führt, internationales Renommee in der Behandlung von T-Zell-Lymphomen.